Bonjour Tristesse am Steuer

15.03.24 Unfall

Diese Autos sind einfach faszinierend, schön, sie sind voller Legenden, aber nicht mehr voller Kraft, denn sie sind alt und stammen aus einer Epoche, in der sich kein Mensch selbstlenkende, vierrädrige Smartphones vorstellen konnte, mit denen heute Arschlöcher mit dem Ruf “lass mich rein, sonst bring ich dich um” Rennen fahren.

Diese alten Boliden sind wie Jochen Maas, der Alte, der mit seinem SLS 300 in das Heck des Lister – Jaguar raste, was mich dann an Francoise Sagan erinnerte, diese begnadete Schriftstellerin, die mit grade gemachtem Führerschein und Bestseller einen der wohl schönsten Sportwagen der 50er Jahre fuhr, den Gordini 24 S.

Wie sagte sie damals so schön? Sie glaubte nicht an die Liebe. “Nur an die Leidenschaft.” und damit raste sie – mit durchgetretenem Gaspedal – durch ihr Leben.und 1957 mit einem Aston Martin ins Koma. Das war’s dann auch zum Thema “Bonjour Tristesse” und seiner heute real existierenden Durchführung.

Aus der Sicht eines Gaspedals ist die Bremse nun mal pathologisch…

 

P.S. Ein bißchen mehr über Francois Sagan gibt’s hier…

Francoise Sagan - 1 .

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“50 Jahre S – Klasse”, aber aber…

1960 Italien Rückreise Sussten-Pass

“Die Mercedes-Benz S-Klasse feiert ihr 50-jähriges Jubiläum. Auch wenn die erste offizielle S-Klasse erst 1972 ihren Titel tragen durfte, gelten bereits die Baureihen W108/109, die ab 1965 produziert wurden, als die erste Generation der Edel-Limousine mit dem Hang zur Perfektion. Die Modelle 250 S, 250 SE und 300 SE setzten damals vor allem technisch völlig neue Maßstäbe im Segment der Luxus-Limousinen. © Daimler”

So einen Quatsch können auch nur Brand – Kommunikäschen –  PRolls schreiben, die damals noch gewindelt wurden oder dachten, Kolben seien was zum Essen und wachsen auf dem Feld.

Beweismittel: Siehe oben. 220 S… “ein Modell der Oberklasse”, 1959, Wirtschaftswunderzeit und Hazy, als es noch hieß “Nur ein Mercedes ist ein Mercedes”, als damals letzten Vorführwagen vor dem Modellwechsel zur Heckflosse 220 SE, von Dr. Vogler Bad Homburg, gekauft… hellgrün-metallic, braune Lederausstattung und beigefarbenes Stoffschiebedach, einfach SSSSSSSSuper.

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Zettelkasten 18.03.2015: Dystopie und warum’s Lutz Bachmann freut

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Für ein bedingungsloses Grundeinkommen und die aus Gründen der Kapitalismuskritik angezündeten Polizeiautos und von Wackersteinen verletzten Polizisten_innen für Twitter mit dem neuesten iPad filmen. Da braucht es schon echt ein in sich geschlossenes Weltbild.

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Audi Filmchen “ab”

“Der Endzeit-Film sei verstörend und degradiere die Arbeiterklasse, monieren die Kritiker. Einmal, weil er verstöre und angsteinflößende Szenarien kreiere und ein anderes Mal, weil er die ländliche Bevölkerung und die Arbeiterklasse herabsetze…”

Ich verstehe die ganze Aufregung nicht und wasche meine Hände in dreckigem Öl, vor allem wenn ich sehe, was für ein pseudointellektueller Haufen heutzutage sich über alles und jeden ein Urteil rausnimmt. Gut, Bescheidenheit ist was anderes und das es Audi mächtig stinkt, aber noch wird ja niemand mit der Waffe gezwungen, seine 15 Lenze alte, klapprige Audi – Kiste mit 300.000 km auf der Nadel, in eine Audi – Apotheke Werkstatt zur Reparatur zu bringen.

Egal. Wie auch immer dem Werbefuzzi die Idee entstanden sein mag, ob bei der Nachricht über den Verkauf nicht mehr ausgelasteter Daimler – Niederlassungen an Chinesen oder nach der Erklärung der Staatspleite vor dem Geldautomaten einer griechischen Bank, das Filmchen ist verdammt gut gelungen. Und das manche Werber keinen Humor haben, weiß ich jetzt auch.

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